Dresden gegen Radfahrer

Wie die Stadt Dresden Radfahrern das Leben schwer macht


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Post an das Straßen- und Tiefbauamt Dresden

Sehr geehrte Damen und Herren,

letzte Woche musste ich feststellen, dass sich auf dem benutzungspflichtigen Radweg der Südhöhe in Höhe der Ludwig-Renn-Allee ein Fahrgastunterstand der Bushaltestelle „Ludwig-Renn-Allee“ befindet. Da ein Ausweichen auf den daneben befindlichen Gehweg als Radfahrer nicht erlaubt ist, ist der Radweg zwischen der Ludwig-Renn-Alle und der Tilmannstraße unbenutzbar und damit nicht benutzungspflichtig.
Bitte entfernen Sie in diesem Bereich die Verkehrszeichen, welche die Benutzungspflicht anordnen.
In diesem Zusammenhang bitte ich Sie nachdrücklich um eine generelle Überprüfung der angeordneten Radwegbenutzungspflicht auf der Südhöhe. Da diese lediglich einseitig angeordnet ist, bestehen besondere Zweifel an der Zulässigkeit der Anordnung. Radwegbenutzungspflichten dürfen nur dort angeordnet werden, wo für Radfahrer auf der Fahrbahn eine besondere, das übliche Maß deutlich übersteigende Gefahrenlage besteht.
Dass auf der einen Straßenseite eine deutlich erhöhte Gefahrenlage für Radfahrer besteht und auf der entgegengesetzten Seite nicht, lässt sich weder erkennen noch begründen.
Auch die baulichen Voraussetzungen werden von diesem Radweg nicht erfüllt. Dieser unterschreitet die Mindestbreite von 1,5m und dessen Beschaffenheit ist durch die grobe Pflasterung nicht zumutbar.

In diesem Sinne bitte ich Sie um die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht entlang der gesamten Südhöhe bis zum 30.06.2014, da diese rechtswidrig angeordnet wird. Bitte informieren Sie mich schriftlich (E-Mail oder Brief) über das weitere Vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen
trommelbremse

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Immer wieder die Wernerstraße

Angeblich herrscht in Dresden ja Parkplatzmangel, aber selbst wenn es Parkplätze gibt, hält es Autofahrer nicht davon ab, ihr Fahrzeug ordnungswidrig auf Gehwegen, Radwegen, vor Einfahrten oder abgesenkten Bordsteinen zu parken, nur um statt 100m nur 50 laufen zu müssen.

Ein überaus beliebter „Parkplatz“ sind die Radwege bzw. die Radfahrschutzstreifen auf der Wernerstraße zwischen Kesselsdorfer und Reisewitzer Straße. Auf Platz eins befindet sich die Stelle neben dem Bäcker, dicht gefolgt vom Radwegsabschnitt gegenüber der Raiffeisenbank und zu guter Letzt der Radweg vor der Videothek, deren Kundenparkplatz dafür fast immer leer ist.

Ich habe auf dem Radweg schon fünf Autos hintereinander parken sehen. Wohlgemerkt nur im Vorbeigehen, ich hab nicht drauf gewartet.

Da sich das Ordnungsamt bisher nicht sonderlich anstrengt seine Pflichten zu erfüllen, würde es mich nicht wundern, bis einem Radfahrer bei der systematischen Behinderung irgendwann der Kragen platzt und gelegentlich ein Spiegel fehlt.

Anbei ein paar Impressionen der letzten Tage:

Falschparker

Falschparker

Parken verboten!

Parken verboten!

Radwege sind keine Parkplätze!

Radwege sind keine Parkplätze!

Noch ein Falschparker

Noch ein Falschparker

Bitte hier nicht parken!

Bitte hier nicht parken!


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Die Radverkehrsverantwortliche der Stadt Dresden

… hat mir geantwortet.

Wegen der fehlenden Radbügel auf der Seestraße hatte ich zum einen über das Mängelformular des ADFC, als auch mittels Mail an Frau Ludwig, als Radverkehrsverantwortliche, nach einer Begründung und Ersatzmaßnahmen gefragt.

Heute hat sich Frau Ludwig (Fahrradverkehr@dresden.de) gemeldet. Ursprünglich hatte ich zwar um Rückmeldung immerhalb von 48 Stunden gebeten, aber für Dresdner Verhältnisse sind sechs Tage nicht schlecht.

Den Grund für die Entfernung konnte sie mir zunächst nicht nennen. Sie hat sich nun mit dem Straßen- und Tiefbauamt in Verbindung gesetzt, um die Situation zu klären.

Ein wenig merkwürdig finde ich es dabei schon, dass der/die Radverkehrsverantwortliche nicht über solche Maßnahmen informiert wird.

 

Außerdem bekam ich eine zweite Mail von Frau Ludwig, die meine Mängelmeldung über die widerrechtliche Nutzung der Radfahrstreifen auf der Wernerstraße als Parkplatz betrifft. Sie hat die Mail an das Ordnungsamt weitergeleitet.

Den Inhalt schildere ich später noch einmal in einem separaten Beitrag.

 

Ich bin gespannt, was wir von Frau Ludwig noch alles erwarten können.