Dresden gegen Radfahrer

Wie die Stadt Dresden Radfahrern das Leben schwer macht

Immer wieder die Wernerstraße Teil 2

5 Kommentare

Über die Probleme für Radfahrer auf der Wernerstraße durch ordnungswidriges Kampfparken habe ich bereits berichtet.
Nachdem meine Meldung zunächst an Frau Ludwig und das Ordnungsamt weitergeleitet wurde, informierte mich Frau Ludwig, dass das Ordnungsamt und die Polizeidirektion dafür zuständig sei. Das Ordnungsamt machte es sich das ganz einfach und teilte mir mit, dass sich Frau Ludwig als Radverkehrsbeauftragte bei mir melden würde. Und das deutlich später als Frau Ludwig mir schrieb. Folglich bat ich Frau Ludwig nochmal dem Ordnungsamt sein Aufgabengebiet deutlich zu machen.
Mittlerweile hat sich sogar das Straßen- und Tiefbauamt eingeschaltet:

IMG_20140706_183443Es ist zwar völliger Blödsinn, dass nicht ersichtlich sein soll, dass dort ein eingeschränktes Halteverbot sein soll und auch nach den Maßnahmen, sollte es überhaupt dazu kommen, wird sich die Situation nicht ändern, aber dann geht es in eine neue Runde.

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5 Kommentare zu “Immer wieder die Wernerstraße Teil 2

  1. Da hast du den Radfahrern einen Bärendienst erwiesen: Bisher durfte man also auf der Fahrbahn fahren, zukünftig muss man den Seitenstreifen benutzen (auch wenn das bisher vermutlich auch jeder gemacht hat). Wobei die Position der Stadt interessant ist: Man kennzeichnet den Radfahrstreifen nicht als solchen, weil er zu schmal ist. Bei zu schmalen Radwegen hat man damit sonst nie ein Problem. Und der noch schmalere Streifen am Güntzplatz ist auch als Radfahrstreifen gekennzeichnet.

    • Ich habe lediglich eine Reaktion vom Ordnungsamt provoziert, dass sich das Straßen- und Tiefbauamt eingeschaltet hat und auf diese Weise Geld verschwendet, dafür kann ich nicht wirklich etwas. Meine Forderung beschränkte sich auf regelmäßige Kontrollen durch das Ordnungsamt.
      Für die Realität haben die Maßnahmen (wenn sie denn überhaupt durchgeführt werden), keine Bedeutung. Der Seitenstreifen wird grundsätzlich von Radfahrern genutzt. Dass der nicht zur Fahrbahn gehört war mir neu, danke. Bisher habe ich noch keinen Radfahrer gesehen, der durchgängig die Fahrbahn genutzt hat. So jemand brauch dann leider ein verdammt dickes Fell, so oft wie der dann angehupt, geschnitten und genötigt werden würde, auch wenn er zu Recht dort fährt.
      Wenn du die Sache aber entsprechend kritisch siehst kannst du gern Widerspruch einlegen, sobald das Schild steht.

      Mit der Breite vieler Radwege hast du Recht. Aber wo kein Kläger da kein Richter. Ich hab auch erst angefangen gegen Radverkehrsanlagen vorzugehen und bin noch am lernen. Der ADFC ist in der Hinsicht leider keine Hilfe.

  2. Das war kein Vorwurf, zumindest kein ganz ernst gemeinter ;) Ähnlich wie du glaube auch ich nicht, dass es Radfahrer gibt, die bisher dort auf der Fahrbahn gefahren sind, ebenso glaube ich nicht, dass sich an der Situation zukünftig etwas ändern wird. Denn die meisten dort parkenden Autofahrer dürften die Markierung genauso für einen Radfahrstreifen halten wie die meisten Radfahrer, ob da ein Blauschild steht oder nicht werden die meisten nicht bemerken (und wenn, dann ignorieren).

    In einem irrst du allerdings: Es gibt dort kein Haltverbot für diese markierte Fläche. Und auch die Stadt irrt, wenn sie die Rechtslage als unklar bezeichnet. Die Rechtslage ist klar: Die Zeichen eingeschränktes/absolutes Haltverbot gelten nur für die Fahrbahn, nicht auf dem Seitenstreifen. Insofern tut die Stadt gut daran, das Parken dort nicht zu ahnden, damit würde sie nämlich leicht auf die Nase fallen. Dabei gilt aber genauso, dass dies die wenigsten Autofahrer wissen und die meisten wohl bewusst gegen eine gar nicht existierende Regel verstoßen. Wobei es auch wieder seltsam ist, dass die Stadt dort ein eingeschränktes Haltverbot angeordnet hat: Wenn die Markierung einem Radfahrstreifen entsprechen soll, dann wäre ein absolutes Haltverbot nötig, wie es auch auf einem Radfahrstreifen gilt. Konsequent geht anders.

    Wir werden sehen, was dort in Zukunft geschieht, vielleicht geschehen Wunder und das Parken dort hört auf?

  3. Ok, damit wird mir einiges klar.
    Ein Detail würde mich aber interessieren. Alle KFZ (mit Ausnahme von Motorrädern, Rollern und Mofas) sind breiter als der Seitenstreifen. Mit zwei Rädern stehen sie damit auf der Fahrbahn. Gilt das dann schon als Parken auf der Fahrbahn oder muss nur die Mehrheit des Fahrzeugs auf dem Seitenstreifen stehen?

    • Ich nehme stark an, dass das gesamte KFZ auf dem Seitenstreifen stehen muss und zumindest die Räder die Fahrbahn nicht berühren dürfen. Insofern hast du wieder Recht, dass dort mit PKW nicht geparkt werden darf.

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