Dresden gegen Radfahrer

Wie die Stadt Dresden Radfahrern das Leben schwer macht

Rund um den Ebertplatz tut sich was

Ein Kommentar

Voller erstaunen konnte ich heute beobachten, wie sich ein Mitarbeiter am Radwegsschild der Weißeritzbrücke (Freiberger Str. stadteinwärts) zu schaffen machte. Als ich dann später wieder vorbei fuhr konnte ich erfreulicherweise feststellen, dass sowohl die Radwegbenutzungspflicht über die Brücke stadteinwärts als auch auf dem kleinen Stück zwischen Ebertplatz und Saxoniastraße aufgehoben wurde.

weisseritzbruecke

Abgeschaffte Benutzungspflicht Weißeritzbrücke

Freiberger Straße

Abgeschaffte Benutzungspflicht Freiberger Straße

 

Die Benutzungspflicht über die Brücke (stadteinwärts) sollte im Zuge des Umbaus der Kreuzung (Zentralhaltestelle) sowieso abgeschafft werden. In diesem Zusammenhang verwundert es, dass das STA schon vorher tätig wird. Vielleicht hat aber auch jemand der Benutzungspflicht widersprochen.

Die Aufhebung der Benutzungspflicht auf der Freiberger war Bestandteil meines Antrags auf Aufhebung der Gehwegbenutzungspflichten auf der gesammten Freiberger Straße. Immerhin wurde jetzt ein Teil davon umgesetzt.

 

In unmittelbarer Nähe passiert momentan noch mehr.

Zufahrt Nossener Brücke

Zufahrt Nossener Brücke

An der Kreuzung Nossener Brücke / Oederaner Straße wird ein bisschen gebaut. Der Radweg ist gesperrt, die „Umleitung“ wie üblich völlig dilettantisch umgesetzt.

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Kreuzung Nossener Brücke / Oederaner Straße

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Kreuzung Nossener Brücke / Oederaner Straße

 

Meine erste Vermutung war, dass endlich die rechtswidrige Radwegbenutzungspflicht auf diesem Abschnitt aufgehoben wird. Bei dem bisherigen Baufortschritt würde alles andere keinen Sinn ergeben, aber wer weiß, bei den ahnungslosen Gestalten im Stadtplanungsamt muss man mit Allem rechnen.

 

Hoffen wir das Beste.

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Ein Kommentar zu “Rund um den Ebertplatz tut sich was

  1. An dieser Stelle vielen Dank für Deine Bemühungen zur Beseitigung der Radwegebenutzungspflichten! Ich muss zugeben, dass ich nicht die Nerven hätte, mich ständig mit der Verwaltung auseinanderzusetzen und die Korrespondenz mit denen zu führen.
    Ich ignoriere die blauen Schilder lieber einfach und habe damit erstaunlich wenige Probleme. Dresden ist da im Gegensatz zu traditionellen selbsternannten Fahrradstädten wie Münster wohl ein recht entspanntes Pflaster.

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