Dresden gegen Radfahrer

Wie die Stadt Dresden Radfahrern das Leben schwer macht


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Radwegbenutzungspflicht auf der Wernerstraße angeordnet

Im Mai hatte ich die Parkgewohnheiten auf der Wernerstraße kritisiert und mich an’s Ordnungsamt gewandt.
Nachdem ich nachbohrte und auch die Radverkehrsverantwortliche um Hilfe bat, schaltete sich das STA ein und sah vor den Seitenstreifen als benutzungspflichtigen Radweg zu kennzeichnen.

Seit einigen Tagen ist die Benutzungspflicht auf der Wernerstraße zwischen Kesselsdorfer und der Parkplatzeinfahrt der Friedenskirche beidseitig angeordnet. Die Schilder mit dem absoluten/eingeschränkten Halteverbot wurden entfernt.

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Kurz nach der Kesselsdorfer Str.

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Nach der Kreuzung zur Burgkstraße

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Benutzungspflicht ab der Einfahrt zum Kirchenparkplatz

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Kreuzung Burgkstraße

Die Nachteile der Benutzungspflicht hatte M_Net ja bereits erläutert. Vorher durften Radfahrer sowohl die Fahrbahn, als auch den Seitenstreifen nutzen. Jetzt dürfen sie nur noch den Radfahrstreifen nutzen. Auch das Ausweichen auf die „KFZ-Spur“ zum überholen langsamer Radfahrer ist nun theoretisch nicht mehr erlaubt.
Dafür gilt auf dem Radfahrstreifen nun absolutes Halteverbot für Fahrzeuge. Diese dürfen nun jedoch auf der Fahrbahn halten und sogar parken, sofern das nicht in zweiter Reihe geschieht. (Doch nicht, danke an Martin für den Hinweis). Es bleiben „nur“ noch die offiziellen Parkplätze. Die reichen für den Verkehr aus, aber man muss eben auch mal 50m laufen.

Das wird zumindest anfangs wenig an der Situation ändern, dass der Radfahrstreifen zugeparkt wird, allerdings ist das absolute Halteverbot nun unmissverständlich. Ich werde das Ordnungsamt (wahrscheinlich notwendigerweise regelmäßig) auffordern, das Falschparken und die Behinderung der Radfahrer zu ahnden.

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